Innovative Forschung und hochkarätige Kultur, das sind, ganz kurz gesagt,
die Inhalte der Veranstaltungsreihe, die in der ZENIT GmbH unter dem Titel
Das Experiment im ZENIT
präsentiert wird. Das „Experiment“ hat eine echte Symbiose von Kunst,
Kultur und Wissenschaft zum Ziel: wahrlich interdisziplinär genreübergreifend wird
die „zenitale“ Forschung zum öffentlichen Ereignis, zum Ereignis für die Öffentlichkeit.
Das Experiment Nr. 7 im ZENIT
Gebrannt- geritzt- gestochen
Von der Lust am Schmerz
Für die Einen ist es Ausdruck des Individuellen, ein ganz persönlicher Zuschnitt, für die Anderen ein In- und Irrbild pathologischen Zeitgeistes: BodyModifikation. Im Experiment No. 7 begeben sich der Wissenschaftler und Künstlerinnen und Künstler auf den diffizilen Weg, die Lust am Schmerz zu ergründen, die zweifelsfrei im Spiel ist, wenn Mann und Frau Hand anlegen oder anlegen lassen, um durch Piercing, Tattoos und Brandings und noch ganz andere Eingriffe den eigenen Körper zu verändern.
In wissenschaftlichen und künstlerischen Vorträgen werden die Körperlichkeit von Konflikten und die konfliktreiche Körperlichkeit, werden Prozesse und Probleme analysiert und gestaltet, die zum Teil weit in die Geschichte des Menschen und seines Gewordenseins hineinreichen und die gleichsam heutige Kontexte spiegeln.
Der Experte, Prof. Erich Kasten, widmet sich nur den vielfältigen Formen der BodyModifikation, sondern auch den neuronalen Mechanismen von Schmerz und Lust. Lust und Schmerz sind gleichwohl archaische Grundmuster und Antriebe künstlerischer Reflexionen und also inhaltlich bestens prädestiniert dafür, Form werden zu lassen, was im und mit dem Experiment im ZENIT beabsichtigt ist, eine Symbiose von Kunst und Wissenschaft.
Die ist zu erleben am Donnerstag, dem 12. Mai 2011, 19.30 Uhr im Atrium des ZENIT II- Gebäudes: Gebrannt- geritzt- gestochen
Von der Lust am Schmerz (Piercing/Tattoos/Brandings)
Von und mit Prof. Dr. Erich Kasten, der Schauspielerin Corinna Breite, der Tänzerin Lena Wenke, den Musikern Andreas Gentzsch und Gerald Rabe, Filminstallationen von Lukas Pohlmann. Einrichtung Norbert Pohlmann
Das Experiment Nr. 6 im ZENIT
"DANN WAR ICH DAS ANDERE......."
AUF DEN SPUREN DER ZUSAMMENHÄNGE VON GEHIRN UND VERBRECHEN
Die sechste Auflage des „Experiment im ZENIT“ und die Vergabe der Auszeichnung „Land der Ideen“ fanden am 20. März 2008 im überfüllten Saal des ZENIT-Gebäudes begeisterte Aufnahme.
Die Initiative „Land der Ideen“ ist seit März um einen innovativen Ort auf seiner Deutschlandkarte reicher und die Kunst-Kultur-Wissenschaftsserie um eine neue Folge. „Das Experiment No 6“ bildete dann auch den sinnfälligen Rahmen für die Übergabe der Auszeichnung an die ZENIT GmbH, die nicht zuletzt den seit Jahren erfolgreich forschenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern galt.
Nur zu natürlich deshalb, dass die Musiker Warnfried Altmann (Saxophon) und Wilfried Kellers (Schlagzeug), die im weiteren Verlauf des Abends die musikalische Interpretation des Experiments No 6 übernahmen, zunächst mit einer kleinen Hymne den Abend einleiteten und den Grußworten des Beigeordneten für Wirtschaft der Landeshauptstadt Magdeburg Dr. Klaus Puchta, und des Leiters des öffentlichen Sektors der Deutschen Bank Roland Sahr, der den Preis überreichte, eine feierliche Note gaben.
Geschäftsführer Joachim von Kenne war es dann, der auf die nun schon Tradition gewordenen Anstrengungen des Unternehmens hinwies, Kunst, Kultur und Wissenschaft öffentlichkeitswirksam zu verbinden, um sogleich zum eigentlichen Experiment (No 6, „Gehirn und Verbrechen“) überzuleiten. Dessen künstlerisch-inszenatorische Leitung wiederum in den Händen von Norbert Pohlmann lag.
„Es geht mir gut.“ Die ersten Worte aus dem Mund der Schauspielerin Katrin Wunderlich legen sich wie nicht ganz wahr in die musikalische Ouvertüre. Sie sind Auftakt für eine Annäherung an das Thema „Gehirn und Verbrechen“, das an diesem Abend aus wissenschaftlicher und therapeutischer Sicht von Prof. Bernhard Bogerts, Chef der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, beleuchtet werden sollte. Dieser hob an, das Publikum einzuführen in die Bandbreite eines „multidimensionalen Bedingungsgefüges“, in dem Menschen, die im besten Wissen und Gewissen sagen können „es geht mir gut“, zu Gewalttätern werden (können).
Um die Obsessionen und Psychosen nicht „nur“ im wissenschaftlichen Raum zu belassen bekam Bogerts tatkräftige Unterstützung. Musikalische und stimmliche Modulationen zum Thema des Abends wie zu konkreten Fällen wurden mitunter so eindringlich, so nah, dass die Feuer und Schüsse in Mühlhausen, in dem Ernst Ludwig Wagner erst lehrt und später mordet, atmosphärisch dicht im Saal spürbar werden. Da seziert Katrin Wunderlich die Perversion der jahrelangen Planung Wagners, der am Vorabend des Massenmords noch mit der Familie den Spätsommer genießt, da nehmen Schlagzeug und Saxophon den Zuhörer und Zuschauer mit auf den Weg, auf dem Wagner zusticht, Feuer legt, schießt. Aus dem Schlagzeug scheinen die lodernden Flammen zu prasseln, das Saxophon wird nach fast einhundert Jahren, die das Geschehen zurückliegt, noch einmal Organ der Schmerzensschreie der Opfer.
Und: Kunst und Wissenschaft ergänzen sich, gewollt und auf hohem Niveau. Prof. Bogerts erläutert mitunter direkt am Beispiel die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den hirnbiologischen Korrelaten emotionaler Prozesse und zeigt anhand bildgebender und neuropathologischer Studien Veränderungen der Hirnstruktur und -funktion bei Gewalttätern.
Vor allem um biografische und psychosoziale Einflüsse innerhalb der multikausalen Zusammenhänge ging es auch im zweiten Fall, den Katrin Wunderlich an diesem Abend „erspielt“, indem sie in erschreckender Authentizität einen in Gewalt gegen sich und die eigene Familie mündenden psychosenbedingten Exzess einer Frau noch einmal durchlebt, durchleidet und reflektiert: „dann war ich das andere...“.
Bei vielen noch in Erinnerung: der Amok-Lauf eines Schülers in Erfurt vor sechs Jahren. Der innere Monolog des Täters am Vorabend der Tat – ergreifend dargeboten von Lukas Pohlmann, der im Übrigen auch die Textgrundlagen der anderen „Fälle“ besorgte, machte am Ende des Abends einmal mehr betroffen und sehr deutlich, wie fragil (manchmal?) die Grundlagen menschlichen Handelns überhaupt sind und wie wichtig deshalb deren Erforschung.
Das Publikum im ausverkauften Saal dankte mit intensivem Applaus.
Die Experimente im ZENIT gehen weiter, mit großer Lust am Abenteuer interdisziplinären Wirkens:
Kunst und Wissenschaft, geeint im Bestreben, weiteren Phänomenen auf die Spur zu kommen. Im „Land der Ideen“ sollte es an Themen nicht mangeln.
Das Experiment Nr. 5 im ZENIT
ICH SEHE WAS, WAS DU NICHT SIEHST!
VISUELLE HALLUZINATIONEN
Für die einen sind sie – durchaus nicht nur ungewollte - unfassbare Erscheinungen aus welchem Reich auch immer, für die anderen eine rational fassbare und zu untersuchende natürliche Reaktion des Gehirns. Im Experiment im Zenit sind sie beides: Halluzinationen.
Nach einem Schlaganfall sieht eine Patientin plötzlich 50 bäuerlich gekleidete Frauen, die im Gänsemarsch auf sie zulaufen und sie an Figuren auf Gemälden von Hieronymus Bosch erinnern. Ein ehemaliger Professor nimmt nach einer Augenoperation bunte Muster an der völlig weißen Wand des Krankenzimmers wahr. Ein Höhlenforscher, seit Wochen alleine unter Tage, erblickt nicht vorhandene Gestalten, von denen einige keinen Kopf mehr haben, die er aber dennoch freudig begrüßt. Halluzinationen erscheinen dem Laien als eine der unheimlichsten Verirrungen des menschlichen Verstandes, sind aber eine natürliche Reaktion unseres Gehirns, die wir heute auf unterschiedlichen Ebenen erklären können. Hauptursache scheinen zum einen Reizentzug zu sein (z.B. Isolation, Schlaf, Meditation, Blindheit), zum anderen aber auch eine Überfunktion des Gehirns (z.B. durch Drogen, krankhafte Veränderungen in der Ausschüttung von Hirn-Botenstoffen und elektrischen Krampfentladungen bei einer Epilepsie).
Das Experiment No. 5 verspricht Aufklärung und lässt sie zu Wort kommen: die einen mit ihren Erscheinungen (von denen es mehr gibt, als man glaubt) und die anderen mit ihren Forschungsergebnissen (die mehr verheißen als trockenen Stoff).
Ein spannendes Aufeinandertreffen von vor-spielenden und nach-forschenden Akteuren, das –wenn’s gut geht - aus allen Beteiligten - Zuschauer inklusive - eines macht: Sehende.
Das Experiment No. 5 im ZENIT
Zu erleben am Donnerstag, dem 06. April 2006, 19:30 Uhr, im Gebäude der Zenit GmbH, Leipziger Straße 44 (auf dem Gelände der Uni-Klinik, Haus 65)
Karten zu 5,00 Euro (Studenten 4,00 Euro) an der Abendkasse oder Vorbestellungen
unter 0391/ 6 11 74 04
Das Experiment Nr. 4 im ZENIT
VERMESSENE OBJEKTE
oder
Das Maß muss stimmen!
Innovative Forschung und hochkarätige Kultur, das sind kurz gesagt, die Inhalte der Veranstaltungsreihe, die im ZENIT-Gebäude auf dem Uni-Klinik-Gelände unter dem Titel „Das Experiment im ZENIT“ präsentiert werden – und das nicht erst, seitdem in Magdeburg das „Jahr der Wissenschaften“ ausgerufen wurde. Das „Experiment“ hat eine echte Symbiose von Kunst, Kultur und Wissenschaft zum Ziel: wahrlich interdisziplinär genreübergreifend wird die „zenitale“ Forschung zum öffentlichen Ereignis, zum Ereignis für die Öffentlichkeit.
Für die einen sind sie die exakte Voraussetzung, um Leben zielgenau zu bewahren, andere kennen sie als über das Ziel hinausschießende Zeitgenossen. Im Experiment im ZENIT sind sie beides: Vermessene Objekte.
Am 9. März „experimentiert“ die nächste „Forschungsgruppe“, und die besteht aus dem Strahlentherapeuten, dem Diplom-Ingenieur und den Puppenspielern. Sie treffen sich, um ihre Forschungsergebnisse, um ihre Erfahrungen mit dem Vermessen und dem Vermessensein zu präsentieren.
Prof. Günther Gademann, ist der Strahlentherapeut, ein international ausgewiesener Fachmann. Er wird erläutern, wie eine Magdeburger Entwicklung sehr präzise Messungen und Datenaufnahmen ermöglicht und in der Strahlentherapie segensreiche Anwendung findet. Die großen Anstrengungen der Experten gelten dabei vor allem dem genauen Verorten des sogenannten Zielvolumens, das bestrahlt werden soll, sich aber verändert: Der Mensch ist kein Eisblock, er bewegt sich, er atmet, das Herz pulsiert, Organfüllungen variieren: und dennoch sollte nach Möglichkeit nur das Tumorgebiet den behandelnden Strahl abbekommen. Die Stereophotogrammetrie eröffnet neue Horizonte. In der Medizin, aber auch in technischen Bereichen. Michael Tornow arbeitet in der Arbeitsgruppe Technische Informatik an der Magdeburger Uni. Er wird Anwendungen von 3D-Vermessungen erklären und zeigen, wie die wissenschaftlichen Erkenntnisse auf diesem Gebiet zunehmend auch den ganz normalen Alltag z.B. von Autofahrern verändern wird.
Da das Vermessen im Mittelpunkt des ersten ZENIT-Experiments des Jahres 2006 steht, muss naturgemäß der adjektivischen Bedeutung des Wortes nachgegangen werden. Wer oder was vermessen ist, zeigen mit den schier unendlichen Mitteln des Figurentheaters Nis Sögaard und Franziska Kriebisch vom Puppentheater Magdeburg. Hier wird’s moralisch – aber auch das gehört zum „Experiment im Zenit“.
DAS EXPERIMENT im ZENIT No. 4
VERMESSENE OBJEKTE oder Das Maß muss stimmen!
9. März 2006, 19.30 Uhr, ZENIT-Gebäude, Leipziger Straße (Uni-Klinik-Gelände, Haus 65)
Karten zu 10,00 Euro (Studenten 8,00 Euro) an der Abendkasse im Zenit.
Das Experiment Nr. 3 im ZENIT
Strahlende Einsichten
Von der Mystik des Strahls
Große Aussichten eröffneten sich mit strahlenden Einsichten, als jener Röntgen vor genau 110 Jahren den Durchbruch schaffte mit dem Durchblick und sichtbar machen konnte, was die Oberfläche bis dahin verbarg.
Seitdem werden die Blicke immer genauer - oder besser: die Bilder, die der Mensch mittlerweile in der Lage ist zu produzieren von dem, was "drunterliegt", denn die Blicke sind wohl gleich scharf geblieben und neugierig, gerichtet auf Subjekte, die Objekte werden: der Diagnostik, der Therapie. Um dennoch Individuen zu bleiben, unverletzlich in ihrer Würde, auch wenn schier "Alles" sichtbar wird und Nacktsein geradezu als ein verhüllter Zustand erscheint. Dem Forscherdrang bleibt nichts verborgen - bis auf ein "letztes" Geheimnis vielleicht, dem keine Technik beikommt.
Und in der Kunst? Was sehen die Blicke des Malers beim Porträtieren (was übersetzt entdecken, offenbaren, hervorziehen heißt)? Auch der Maler sucht Gründe, will Oberfläche durchdringen, will durchschauen, an den Kern kommen, ins Zentrum gelangen, auch wenn seiner "Diagnose" keine Therapie folgt, sondern ein Werk: der Mensch nach seinem Bilde.
Im "Experiment No 3" treffen sich Bildgeber: die Radiologen und der Maler. Erstere machen vertraut mit den - erschreckend schönen - Bildern seit Röntgen und mit dem, was durch sie möglich oder problematisch ist. Sie sind die Experten für Bildgebungsverfahren. Wiewohl der Maler uns auch ein Bild geben wird, ein Porträt, geschaffen in der Zeit, da das Publikum "vertraut" gemacht wurde mit den inneren Strukturen eines Probanden, der dem Maler schlicht Modell ist. Die Bilder werden sich nicht gleichen, aber die Anstrengungen der Beteiligten, den Menschen zu erkennen: mit seinen Krankheiten, seinen Eigenschaften, seinem Charakter ...
9. Juni 2005, 19.30 Uhr
im ZENIT, Leipziger Str. 44 (Universitätsklinikum)
Karten zu 15 EURO, ermäßigt 10 EURO unter Tel.: 0391/6117400
Das Experiment Nr. 2 im ZENIT
Für die Einen ist es Ziel angestrengter Untersuchungen, für Andere (oft Ängste verursachende) Voraussetzung kreativer Arbeit: Das Gedächtnis.
Beim "Experiment im Zenit" kommt beides zusammen. Die Forschung zum Gedächtnis und die...
Innovative Forschung und hochkarätige Kultur, das sind, ganz kurz gesagt, die Inhalte der Veranstaltungsreihe, die in der ZENIT GmbH seit dem letzten Jahr präsentiert wird.
"Das Experiment im ZENIT" hat eine echte Symbiose von Kunst, Kultur und Wissenschaft zum Ziel: wahrlich interdisziplinär genreübergreifend wird die "zenitale" Forschung zum öffentlichen Ereignis, zum Ereignis für die Öffentlichkeit (die einzubeziehen in seine inszenierten Versuche schon Entertainer Otto von Guericke meisterlich verstand).
Es ist die Veranstaltung, die Wissen schafft durch Wissenschaft und Kultur und Kunst.
Im "Experiment No 2" treffen sich der Neurologe und die Schauspieler, wobei Letztere naturgemäß ein Lied davon singen (resp. einen Monolog sprechen) können von den Irrungen und Wirrungen, die der Forscher schlicht als Gedächtnisstrukturen bezeichnet. Um genau die geht es diesmal. Was also läuft da ab im Gehirn? Was merken wir uns bewusst, was unbewusst? Hat ein gutes Gewissen mit schlechtem Gedächtnis zu tun oder umgekehrt? Garantiert das Buch unterm Kopfkissen den Protagonisten schon eine textsichere Premiere? Oder sind Prügel des Regisseurs doch die sichere Variante, weil negative Emotionen das Gedächtnis auf Vordermann bringen soll. Michael Rotte ist der Neurologe, der diese und andere Fragen zu beantworten hat und wenn alles geklärt ist, laufen Susanne Bard und Michael Günther in „Hamlet for one“ - einem Stück von Dirk Heidicke - sicherlich zur Hochform auf, das Gedächtnis zu preisen und die Künste zu ehren (und die Wissenschaften natürlich, die das Schöne und Wahre ja so schön und wahr erklärt und die Schauspieler gewappnet haben). Wie allerdings der Dramatiker Dirk Heidicke, der als Regisseur fungiert, die Hinweise des Forschers für die aktuelle Inszenierung berücksichtigt, bleibt spannend bis zum Schluss des Abends, der vom Arzt Hans-Ulrich Bansche moderiert wird.
27. Mai 2004, 19.30 Uhr
im ZENIT, Leipziger Str. 44 (Universitätsklinikum)
Karten zu 15 EURO, ermäßigt 10 EURO unter Tel.: 0391/6117400
Und nun Ihre Gedächtnisleistung: "Experiment No 2"-Termin nicht vergessen!
- Dateien:
Volksstimme25.05.2004.pdf
Das Experiment Nr. 1 im ZENIT
Für die Einen ist das Hören von Musik schlicht eine Aufgabe des Gehirns, für Andere ein kaum beschreibbares emotionales Erlebnis.
Beim "Experiment im ZENIT" ist es beides.
Innovative Forschung und hochkarätige Kultur, das sind, ganz kurz gesagt, die Inhalte der neuen Veranstaltungsreihe, die im ZENIT am 10. April 2003 um 19.30 Uhr Premiere haben wird.„Das "Experiment im ZENIT" hat eine echte Symbiose von Kunst, Kultur und Wissenschaft zum Ziel: wahrlich interdisziplinär genreübergreifend wird die zenitale“Forschung zum öffentlichen Ereignis, zum Ereignis für die Öffentlichkeit (die einzubeziehen in seine inszenierten Versuche schon Entertainer Otto von Guericke meisterlich verstand).
Im "Experiment No 1" treffen sich der Neurologe und die Musiker, wobei Letztere schon im Vorfeld nicht nur selbst Probanden, sondern Schöpfer jener Klänge waren, mit denen der Forscher dem geneigten Publikum gewichtige Dinge erklärt, die Kernspinbildgebung zum Beispiel und den BOLD-Effekt. Michael Rotte ist der Neurologe, der verraten wird, ob Musikalität messbar ist, der zeigt, wie und wo träge und aktive Gehirnregionen die Lust an der Musik spiegeln, die Warnfried Altmann (Saxofon) und Bard Henrik Bosrup (Violoncello) im Studio einspielten und die noch keinem (außer den Probanden) dargeboten wurde. Und so steht zur Premiere am 10.4.2003 gleichsam eine Uraufführung auf dem vom Arzt Hans-Ulrich Bansche moderierten Programm.
10. April 2003, 19.30 Uhr im ZENIT-Gebäude,
LeipzigerStr. 44 (Universitätsklinikum)
Karten zu 10,00 EURO an der Abendkasse im ZENIT
oder unter Tel.: 0391/6 11 74 00
- Dateien:
Volksstimme2003-04-15.pdf